Hummelhonig

Hummelhonig

Honig zum selbermachen wie geht das den?
Ganz einfach.
Löwenzahnblüten sammeln, kochen und abfüllen, mehr erfahrt ihr im Text.
Hummelhonig sieht aus wie Honig, schmeckt nach Honig, ist aber keiner.

Hallo Ihr Lieben,

bald ist es wieder soweit die schönen, warmen Frühlingstage kommen.
Jeder der etwas ländlich wohnt weiß, das dann auch der Löwenzahn wieder blüht. Was für eine Farbenpracht sich da entwickelt, ganze Wiesen voll mit gelben Löwenzahnblüten.
Vor Jahren habe ich mal ein Rezept für Hummelhonig gelesen, es aber nie ausprobiert.
Letztes Jahr war es dann soweit.. die Idee hat vom Hummelhonig hatte sich festgefressen, nach einer kleinen Suchaktion habe ich den Zettel mit dem Rezept gefunden, er war reichlich verknittert und vergilbt, aber noch gut lesbar.

Nach 10 Minuten stand ich mit einer großen Schlüssel bewaffnet im Feld und habe hunderte Löwenzahnblüten gesammelt.

Wenn ich allerdings geahnt hätte wie aufwendig es ist die Blütenblätter von dem Grün zu befreien ... aber jetzt hatte ich ja schon angefangen.

Löwenzahnblüten im Topf 

Die abgezupften gelben Blütenblätter werden jetzt mit dem Saft von 2 Zitronen und 2 Litern Wasser aufgekocht (riecht irgendwie erstmal nicht ganz so toll). Den Sud lässt man über Nacht stehen. Am nächsten Tag wird das ganze durch ein Tuch gegeben, was da jetzt im Topf ist hat zumindest die Farbe von Honig und riecht honigähnlich.

Jetzt wird der Saft nochmal erhitzt und 2,5 Kilo Zucker hinzugegeben. Je nach gewünschter Konsistenz wird das Ganze noch 2-3 Stunden eingekocht. Zwischendurch ruhig mal probieren,…….hmmmm

 

Zum Schluss den Hummelhonig in saubere, heiß ausgespülte Gläser füllen, fertig

 Fertiger Hummelhonig im Glas

Zutaten:

  • 600 Gramm Löwenzahnblüten
  • 2 Zitronen
  • 2 Liter Wasser
  • 2,5 Kilo Zucker

 

Zubereitung:

  1. Die gelben Blütenblätter abzupfen, mit Saft von 2 Zitronen und Wasser aufgießen, aufkochen, über Nacht stehen lassen.
  2. Am nächsten Tag alles durch ein Tuch geben, mit Zucker versetzen und 1 Stunde kochen.
  3. In gespülte Gläser füllen.

 

Guten Appetit!!! Schmeckt so lecker wie er aussieht!

Hat sich echt gelohnt die Arbeit, oder was sagt Ihr dazu?

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